Wohneigentum oder Miete: Eine Gegenüberstellung
Die Entscheidung zwischen Wohneigentum und Miete ist eine der wichtigsten finanziellen Überlegungen im Leben. Während Eigentum langfristig Vermögen aufbauen kann, bietet die Miete Flexibilität. Doch was lohnt sich aktuell mehr?
1. Finanzielle Aspekte: Kosten und Ersparnisse
- Mietkosten: Mieter zahlen eine monatliche Miete, die sich an Angebot und Nachfrage orientiert. Die Nebenkosten sind meist überschaubar, grössere Reparaturen übernimmt der Vermieter.
- Eigentumskosten: Käufer benötigen Eigenkapital (mind. 20 % des Kaufpreises) und finanzieren den Rest über eine Hypothek. Neben den Zinskosten fallen Unterhalt, Versicherungen und Steuern an.
2. Flexibilität vs. Sicherheit
- Miete: Ideal für Menschen, die mobil bleiben möchten. Ein Umzug ist meist unkompliziert, das finanzielle Risiko gering.
- Eigentum: Bietet langfristige Sicherheit und Planbarkeit, aber mit geringerer Flexibilität. Ein Verkauf kann mit finanziellen und administrativen Hürden verbunden sein.
3. Langfristige Überlegungen
- Eigentum als Altersvorsorge: Wer langfristig plant, kann mit Wohneigentum Vermögen aufbauen und im Ruhestand mietfrei wohnen.
- Wertsteigerung: Immobilien können an Wert gewinnen, aber auch Wertverluste sind möglich – besonders bei steigenden Zinsen.
- Steuerliche Vorteile: In der Schweiz wird der Eigenmietwert besteuert, was Wohneigentum weniger attraktiv macht als in anderen Ländern.
Fazit: Was ist die richtige Wahl?
Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab: Wer langfristige Stabilität und Vermögensaufbau sucht, kann vom Kauf profitieren. Wer Flexibilität und geringeres finanzielles Risiko bevorzugt, fährt mit Miete besser. Es gilt also die individuellen Präferenzen und die persönliche Lebenssituation zu berücksichtigen. Aktuell sind die hohen Immobilienpreise und Zinsen ein Grund, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen.